Tor Browser

Die digitale Signatur ist ein Prozess, der sicherstellt, dass ein bestimmtes packet von seinen Entwicklern generiert wurde und nicht manipuliert wurde. Im Folgenden erklären wir, warum es wichtig ist, und wie du überprüfen kannst, ob der Tor Browser, den du herunterlädst, derjenige ist, den wir erstellt haben, und dass er nicht von einem Angreifer verändert wurde.

Neben jeder Datei auf unserer Download Seite findest du eine weitere Datei mit dem selben Namen, wie die Originaldatei, der Beschriftung "Signatur" und der Dateinamensendung ".asc". Diese .asc-Dateien sind OpenPGP-Signaturen. Sie ermöglichen es dir zu überprüfen, ob die Datei, die du heruntergeladen hast, genau diejenige ist, die du erhalten solltest. Du solltest die Datei herunterladen können, indem du einen Rechtsklick auf die Datei machst und dann "Datei speichern unter" auswählst. Je nach Webbrowser kann dieser Schritt auch anders aussehen.

Zum Beispiel wird torbrowser-install-win64-9.0_en-US.exe von torbrowser-install-win64-9.0_en-US.exe.asc begleitet. Dies sind Beispiel-Datei-Namen und stimmen nicht genau mit den Datei-Namen überein, die du herunterlädst.

Wir zeigen nun, wie du auf verschiedenen Betriebssystemen die digitale Signatur der heruntergeladenen Datei überprüfen kannst. Bitte beachte, dass eine Signatur mit dem Datum versehen ist, an dem das Packet signiert wurde. Daher wird bei jedem Hochladen einer neuen Datei eine neue Signatur mit einem anderen Datum erzeugt. Solange du die Signatur überprüft hast, solltest du dir keine Sorgen machen, dass das gemeldete Datum sich ändern kann.

Installiert GnuPG

Zuerst musst du GnuPG installiert haben, bevor du Signaturen überprüfen kannst.

Für Windows-Nutzer:

Wenn du Windows benutzt, dann lade bitte Gpg4win herunter und installiere es.

Um die Signatur zu überprüfen, musst du ein paar Befehle in die Windows-Befehlszeile, cmd.exe, eingeben.

Für macOS Benutzer:

Wenn du macOS benutzt, kannst du die GPGTools installieren.

Um die Signatur zu überprüfen, musst du einige Befehle in das Terminal (siehe "Anwendungen") eingeben.

Für GNU+Linux-Nutzer:

Wenn du Linux verwendest, dann hast du GnuPG wahrscheinlich bereits auf deinem System, da die meisten Linux-Distributionen es vorinstalliert haben.

Um die Signatur zu überprüfen, musst du ein paar Befehle in das Terminal eingeben. Wie du dein Terminal öffnest, unterscheidet sich von Distribution zu Distribution.

Holt den Schlüssel der Tor Entwickler

Das Tor Browser-Team signiert die Versionen von Tor Browser. Füge Signaturschlüssel der Tor Entwickler hinzu (0xEF6E286DDA85EA2A4BA7DE684E2C6E8793298290):

gpg --auto-key-locate nodefault,wkd --locate-keys torbrowser@torproject.org

Dies sollte ungefähr wie folgt aussehen:

gpg: Schlüssel 4E2C6E8793298290: öffentlicher Schlüssel "Tor Entwickler (Signaturschlüssel) <torbrowser@torproject.org>" hinzugefügt
gpg: insgesamt verarbeitet: 1
gpg: hinzugefügt: 1
pub   rsa4096 2014-12-15 [C] [läuft aus: 2025-07-21]
      EF6E286DDA85EA2A4BA7DE684E2C6E8793298290
uid [ unbekannt ] Tor Browser Entwickler (Signaturschlüssel) <torbrowser@torproject.org>
sub   rsa4096 2018-05-26 [S] [läuft aus: 2020-12-19]

Wenn du eine Fehler-Nachricht erhältst, ist etwas schief gelaufen und du kannst nicht weitermachen, bis du herausgefunden hast, warum das nicht funktioniert hat. Möglicherweise kannst du den Schlüssel stattdessen mit dem Abschnitt Workaround (Verwendung eines öffentlichen Schlüssels) importieren.

Nachdem du den Schlüssel importiert hast, kannst du ihn in einer Datei speichern (hier per fingerprint identifizieren):

gpg --output ./tor.keyring --export 0xEF6E286DDA85EA2A4BA7DE684E2C6E8793298290

Dieser Befehl sorgt dafür, dass der Schlüssel in einer Datei unter dem Pfad ./tor.keyring, also in dem aktuellen Verzeichnis, gespeichert wird. Wenn ./tor.keyring nach dem Ausführen dieses Befehls nicht existiert, ist etwas schief gelaufen, und du kannst nicht weitermachen, bis du herausgefunden hast, warum das nicht funktioniert hat.

Überprüft die Signatur

Um die Signatur des heruntergeladenen Paketes zu überprüfen, musst du die entsprechende ".asc" Signaturdatei und die Installationsdatei herunterladen und mit einem Befehl, der GnuPG verwendet, die Datei überprüfen.

Die untenstehenden Beispiele gehen davon aus, dass du die Dateien im "Downloads"-Ordner gespeichert hast. Beachte, dass diese Befehle Beispiel-Datei-Namen verwenden und dass deine Datei-Namen anders lauten: Du wirst eine andere Version als 9.0 heruntergeladen haben und möglicherweise nicht die englische (en-US) Version gewählt haben.

Für Windows-Nutzer:

gpgv --keyring .\tor.keyring Downloads\torbrowser-install-win64-9.0_en-US.exe.asc Downloads\torbrowser-install-win64-9.0_en-US.exe

Für macOS Benutzer:

gpgv --keyring ./tor.keyring ~/Downloads/TorBrowser-9.0-osx64_en-US.dmg.asc ~/Downloads/TorBrowser-9.0-osx64_en-US.dmg

Für GNU+Linux Nutzer (ändere 64 zu 32, wenn du das 32-Bit Paket hast):

gpgv --keyring ./tor.keyring ~/Downloads/tor-browser-linux64-9.0_en-US.tar.xz.asc ~/Downloads/tor-browser-linux64-9.0_en-US.tar.xz

Der Befehl sollte in etwa Folgendes ausgeben:

gpgv: Signatur erstellt 07/08/19 04:03:49 MESZ
gpgv: Benutze RSA Schlüssel EB774491D9FF06E2
gpgv: Gute Signatur von "Tor Entwickler (Signaturschlüssel) <torbrowser@torproject.org>"

Wenn du Fehler-Meldungen bekommst, die 'No such file or directory' enthalten, ist entweder bei einem der vorherigen Schritte etwas schief gelaufen, oder du hast vergessen, dass diese Befehle Beispiel-Datei-Namen verwenden und deiner deshalb etwas anders lauten muss.

Umgehung (einen öffentlichen Schlüssel benutzen)

Wenn du Fehlern begegnest, die du nicht beheben kannst, hab keine Scheu diesen öffentlichen Schlüssel zu downloaden und anstelle dessen zu benutzen. Alternativ kannst du vielleicht den folgenden Befehl verwenden:

curl -s https://openpgpkey.torproject.org/.well-known/openpgpkey/torproject.org/hu/kounek7zrdx745qydx6p59t9mqjpuhdf |gpg --import -

Der Entwicklerschlüssel des Tor Browser ist auch auf keys.openpgp.org verfügbar und kann heruntergeladen werden von https://keys.openpgp.org/vks/v1/by-fingerprint/EF6E286DDA85EA2A4BA7DE684E2C6E8793298290. Wenn du MacOS oder GNU/Linux verwendest, kannst du den Schlüssel auch mit folgendem Befehl abrufen:
$ gpg --keyserver keys.openpgp.org --search-keys torbrowser@torproject.org

Du kannst außerdem mehr über GnuPG erfahren (englisch).

Die Datei, welche du heruntergeladen und gestartet hast, fragt dich nach einem Speicherort. Wenn du dich nicht mehr an den Speicherort errinerst, ist es wahrscheinlich entweder der Schreibtisch oder der Downloads-Ordner.

Die Standardeinstellung im Windows-Installationsprogramm erstellt auch eine Verknüpfung für dich auf deinem Desktop. Beachte jedoch, dass du möglicherweise versehentlich die Option zum Erstellen einer Verknüpfung deaktiviert hast.

Wenn du es in keinem dieser Ordner finden kannst, lade es erneut herunter und achte auf das Fenster mit der Aufforderung, an welchem Ort du die Datei sichern möchtest. Wähle einen Ort aus, den du dir leicht merken kannst. Sobald der Download abgeschlossen ist, solltest du den Tor Browser an diesem Ort wiederfinden.

Wann immer wir eine neue stabile Version vom Tor Browser veröffentlichen, schreiben wir einen Blogbeitrag, in dem wir auf details wie neue Funktionen oder bekannte Fehler eingehen. Wenn du nach einer Aktualisierung Probleme mit deinem Tor Browser hast, suche auf blog.torproject.org nach einem Beitrag über den neuesten stabilen Tor Browser, um zu sehen, ob dein Problem aufgelistet ist. Wenn dein Fehler dort nicht gelistet ist, gucke bitte zuerst in unseren issue tracker auf GitLab und erstelle dann eine Fehlermeldung auf GitLab, in der du das Problem beschreibst.

Wir wollen, dass jeder Tor Browser in seiner eigenen Sprache nutzen kann. Tor Browser ist jetzt in 36 verschiedenen Sprachen verfügbar, und wir arbeiten daran, weitere hinzuzufügen. Willst du uns beim Übersetzen helfen? Werde ein Tor-Übersetzer!

Du kannst uns auch helfen, die nächsten Sprachen zu testen, die wir veröffentlichen werden, indem du Tor Browser Alpha Veröffentlichungen installierst und testest.

Nein. Der Tor Browser ist freie Open Source Software. Jegliche Browser, die vorgeben Tor zu sein und eine Zahlung verlangen, sind Fakes. Um sicherzugehen, dass du keinen Fake heruntergeladen hast, gehe auf unsere Download-Seite. After downloading, you can make sure that you have the official version of Tor Browser by verifying the signature. If you are not able to access our website, then visit censorship section to get information about alternate way of downloading Tor Browser.

Du kannst Tor Browser Fakes an frontdesk@torproject.org melden.

Tor Browser ist gegenwärtig für Windows, Linux und macOS verfügbar.

Es gibt auch eine Version des Tor Browser für Android und The Guardian Project, welche auch die Orbot App bereitstellen um andere Apps auf deinem Android Gerät über das Tor-Netzwerk laufen zu lassen.

Es gibt derzeit noch keine offizielle Version von Tor für iOS, wir empfehlen dennoch Onion Browser.

Leider gibt es keine Tor Browser Version für Chrome OS. Du kannst Tor Browser für Android auf Chrome OS benutzen. Beachte, dass du durch benutzen von Tor Mobile auf Chrome OS die Mobile-Version (nicht Desktop) von Webseiten sehen wirst. Da wir die App in Chrome OS jedoch nicht geprüft haben, wissen wir nicht, ob alle Datenschutzfunktionen von Tor Browser für Android gut funktionieren.

Entschuldigung, aber zurzeit ist keine offizielle Unterstützung zum Ausführen vom Tor Browser auf *BSD-Systemen vorhanden. There is something called the TorBSD project, but their Tor Browser is not officially supported.

Den Tor Browser zu verwenden kann manchmal langsamer sein, als andere Browser zu benutzen. Das Tor-Netzwerk hat täglich über eine Million Nutzer und etwas mehr als 6000 Relays, die den gesamten Datenverkehr weiterleiten, und die Last auf jedem Server kann manchmal eine Latenzzeit verursachen. Außerdem wird dein Datenverkehr über die Server von Freiwilligen in verschiedenen Teilen der Welt geleitet, und einige Engpässe und Netzwerklatenz sind immer vorhanden. Du kannst helfen, die Geschwindigkeit des Netzwerks zu verbessern, indem du dein eigenes Tor Relay betreibst oder andere dazu zu ermutigen, dasselbe zu tun. Für die viel detailliertere Antwort siehe Rogers Blogeintrag zum Thema und Tors offene Forschungsthemen: Ausgabe 2018 über Netzwerk-Performance. Trotzdem ist Tor viel schneller als bisher, und wahrscheinlich ist der Geschwindigkeits-Unterschied im Vergleich zu anderen Browsern nicht zu spüren.

Auch wenn die Namen vielleicht etwas anderes suggerieren, "Inkognitomodus" und "private Tabs" machen dich nicht anonym im Internet. Sie entfernen alle Informationen auf deiner Maschine, die etwas mit der Browser-Sitzung zu tun haben, nachdem sie geschlossen werden, aber sie haben keine Mittel um deine Aktivität oder deinen digitalen Fingerabdruck online zu verstecken. Das bedeutet, dass ein Beobachter deinen Datenverkehr so einfach mitschreiben kann, wie bei jedem normalen Browser.

Tor Browser bietet alle diese amnestischen Funktionen von privaten Tabs, während er die ursprüngliche IP, Surfgewohnheiten und Details über ein Gerät, die dafür benutzt werden könnten es im Netz wiederzuerkennen, verbirgt. Was wirklich private Sitzungen erlaubt, welche vollständig von Ende zu Ende verschleiert sind.

Für mehr Informationen über die Limitationen des Inkognitomodus und der privaten Tabs, schau dir Mozilla's Artikel über gewöhnliche Mythen über privates Browsing an.

Es gibt Methoden, um Tor Browser als Standardbrowser einzustellen, aber diese Methoden funktionieren möglicherweise nicht immer oder in jedem Betriebssystem. Tor Browser versucht sich vom Rest des Systems zu isolieren, und alle Versuche, ihn zum Standardbrowser zu machen, sind nicht zuverlässig. Das bedeutet, dass manchmal eine Website im Tor Browser geladen wird, und manchmal in einem anderen Browser. Diese Art von Verhalten kann gefährlich sein und die Anonymität aufheben.

Wir raten stark davon ab, Tor in einem anderen Browser als Tor Browser zu verwenden. Tor mit einem anderen Browser zu benutzen, macht dich angreifbar ohne den Privatsphäre-Schutz von Tor Browser.

Natürlich kannst du einen anderen Browser verwenden, während du Tor Browser nutzt. Allerdings solltest du beachten, dass deine Privatsphäre mit anderen Browsern nicht so sehr geschützt ist. Sei vorsichtig beim Wechseln zwischen Tor und weniger sicheren Browsern, denn du könntest aus Versehen andere Browser für etwas benutzen, was du eigentlich über Tor schicken wolltest.

Wenn du den Tor Browser und einen anderen Browser zur selben Zeit laufen lässt, gefährdet dies weder die Leistung, noch die Privatsphäreeinstellungen von Tor. Sei dir jedoch bewusst, dass dein anderer Browser deine Aktivitäten nicht privat behandelt und du versehentlich diesen unsicheren Browser für etwas verwendest, für das du eigentlich den Tor Browser nutzen wolltest.

Ausschließlich Datenströme vom Tor Browser werden über das Tor Netzwerk geleitet. Andere Anwendungen auf deinem System (inklusive andere Browser) können ihre Verbindungen nicht durch das Tor-Netzwerk leiten und sind nicht geschützt. Sie müssen getrennt konfiguriert werden, um Tor zu verwenden. Wenn du sicher sein musst, dass aller Datenverkehr durch das Tor-Netzwerk geht, schau dir Tails, ein Live-Betriebssystem an. Du kannst es auf fast jedem Computer von einem USB-Stick oder einer DVD aus starten.

Wir empfehlen, nicht mehrere Instanzen von Tor Browser auszuführen, denn dies funktioniert auf vielen Plattformen möglicherweise nicht wie erwartet.

Tor Browser baut auf Firefox ESR, Probleme bezüglich Firefox können also auftreten. Bitte stelle sicher, dass nicht bereits eine andere Tor Browser-Instanz läuft, und dass Tor Browser an einem Ort mit ausreichenden Schreibrechten entpackt wurde. Wenn du ein Antivirusprogramm verwendest, siehe Mein Antivirus-/Malware-Schutz blockiert mich beim Zugriff auf den Tor Browser, es ist durchaus üblich, dass Antivirus-/Anti-Malware-Software diese Art von Problemen verursacht.

Tor Browser ist eine Version von Firefox, die speziell auf den Einsatz mit Tor angepasst wurde. Viel Arbeit wurde in Tor Browser investiert, inklusive vieler Verbesserungen für erhöhte Privatsphäre und Sicherheit. Obwohl es technisch gesehen möglich ist, Tor mit anderen Browsern zu benutzen, gefährdet es deine Anonymität durch verschiedene mögliche Angriffe und Informations-Leaks, daher raten wir stark davon ab. Lerne mehr über das Design des Tor Browser.

Der Tor Browser kann Lesezeichen exportieren, importieren, sichern (Backup), wiederherstellen und auch direkt aus anderen Browsern übernehmen. Um Lesezeichen im Tor Browser zu verwalten, klicke auf:

  • Menübalken (oben rechts) >> Bibliothek >> Lesezeichen >> Lesezeichen verwalten (unten)
  • Klicke in der Symbolleiste des Bibliotheksfensters auf Importieren und Sichern

Lesezeichen exportieren

  • Wähle "Lesezeichen nach HTML exportieren" aus
  • Gib in dem Ordnerfenster, welches sich öffnet den Ort an, an dem die Exportdatei gespeichert werden soll und benenne sie (ansonsten wird sie bookmarks.html genannt). Meist sollte der Desktop ein passender Ort sein, aber selbstverständlich kannst du auch andere Orte verwenden, solange du dir merkst, wo du die Datei gespeichert hast.
  • Drücke auf "Speichern". Das Ordnerfenster sollte sich nun schließen und die Datei gespeichert sein.
  • Schließe das Fenster "Bibliothek".

Deine Lesezeichen sind nun erfolgreich exportiert. Die HTML-Datei mit deinen Lesezeichen kann nun in einen anderen Browser importiert werden.

Lesezeichen importieren

  • Klicke auf "Lesezeichen von HTML importieren"
  • Wähle in dem Ordnerfenster, welches sich nun öffnet, die Lesezeichen-Datei aus, welche du importieren willst.
  • Drücke auf "Öffnen". Das Ordnerfenster sollte sich nun schließen.
  • Schließe das Fenster "Bibliothek".

Die Lesezeichen der ausgewählten Datei sollten nun im Tor Browser unter der Kategorie Lesezeichen zu finden sein.

Lesezeichen sichern

  • Wähle "Sichern" aus
  • EIn neues Fenster öffnet sich. Hier solltest du den Dateinamen und -ort der Sicherungskopie angeben. Die Datei hat eine .json-Endung.

Lesezeichen wiederherstellen

  • Wähle "Wiederherstellen" aus und klicke dann auf die Lesezeichen-Datei, die du wiederherstellen möchtest.
  • Klicke in dem Pop-up-Fenster, welches nun erscheint, auf OK und deine Lesezeichen sind wiederhergestellt.

Daten aus anderem Browser übernehmen

Der Tor Browser kann Lesezeichen aus Firefox übernehmen. Es gibt zwei Wege, Lesezeichen in Firefox zu exportieren/importieren: HTML-Datei oder JSON-Datei. Nachdem du die Daten von deinem Browser exportiert hast, folge den obigen Schritten, um die Lesezeichen in den Tor Browser zu importieren.

Hinweis: Derzeit gibt es auf Tor Browser für Android keine gute Möglichkeit, Lesezeichen zu exportieren und zu importieren. Bug #31617

Wenn du Tor Browser geöffnet hast, kannst du zum Hamburger-Menü ("≡") navigieren, dann auf "Einstellungen" und schließlich auf "Tor" in der Seitenleiste klicken. Am Ende der Seite, neben "Das Tor-Protokoll ansehen", wähle die Schaltfläche "Tor-Protokoll ansehen...". Du solltest eine Option zum Kopieren des Protokolls in die Zwischenablage sehen, mit der du es in einen Editor oder ein Mailprogramm einfügen kannst.

Um die Logs unter Linux direkt im Terminal zu sehen, kannst du zum Tor Browser-Verzeichnis navigieren und den Tor Browser von dort direkt starten, indem du den folgenden Befehl im Terminal eingibst:

./start-tor-browser.desktop --verbose

oder um die Logs in einer Datei zu speichern (normalerweise zu finden unter tor-browser.log)

./start-tor-browser.desktop --log DATEINAME

Tor Browser startet standardmäßig in einem Fenster, welches ein gerundetes Vielfaches von 200 x 100 Pixeln als Größe hat, um ein Wiedererkennen anhand der Bildschirmgröße zu verhindern. Die Strategie ist hier alle Nutzer in ein paar Töpfe zu werfen, damit es schwerer wird sie wieder heraus zugreifen. Das funktioniert solange bis Nutzer anfangen die Größe ihre Fenster zu ändern (z. b. durch Maximierung oder in den Vollbildmodus gehen). Der Tor Browser wird mit einer Fingerabdruck-Verteidigung für diese Szenarien ausgeliefert, die Letterboxing genannt wird, eine Technik, die von Mozilla entwickelt und 2019 vorgestellt wurde. Es funktioniert, indem weiße Ränder an ein Browserfenster hinzugefügt werden, sodass das Fenster so nah wie möglich an der gewünschten Größe ist, während die Nutzer immer noch in ein paar Töpfen verschiedener Fenstergrößen sind, was sie davor schützt anhand ihrer Bildschirmgrößen erkannt zu werden.

Einfach gesagt erstellt diese Technik Gruppen von Nutzern mit bestimmten Bildschirmgrößen, was es schwerer macht einzelne Nutzer anhand ihrer Bildschirmgröße wiederzuerkennen, weil viele Nutzer die selbe Größe haben werden.

letterboxing

An Orten, wo sie blockiert ist, kann der Tor Browser Menschen durchaus helfen, auf ihre Webseite zuzugreifen. Meistens wird der Zugriff durch einfaches Herunterladen des Tor Browser und anschließende Navigation damit auf die blockierte Seite ermöglicht. An Orten mit starker Zensur haben wir eine Reihe von Möglichkeiten zur Umgehung der Zensur, darunter austauschbare Übertragungsart.

Weitere Informationen findest du im Abschnitt Tor Browser Benutzerhandbuch über Zensur.

Manchmal blockieren Webseiten den Zugang über Tor, weil sie den Unterschied zwischen automatischen Zugriffen und Menschen, die Tor benutzen, nicht erkennen. Den größten Erfolg beim Aufheben der Blockaden hatten wir, wenn sich die Betroffenen direkt an die Admins einer Seite gewandt haben. Etwas in dieser Art könnte helfen:

"Hi! Habe versucht, mit Tor Browser auf eure Seite xyz.com zuzugreifen, aber musste feststellen, dass ihr Tor nicht erlaubt. Ich möchte euch anregen, diese Entscheidung zu überdenken. Tor wird von Menschen auf der ganzen Welt benutzt, um ihre Privatsphäre zu schützen und gegen Zensur zu kämpfen. Wenn ihr Tor blockiert, schließt ihr sehr wahrscheinlich Menschen aus, die unter repressiven Systemen leiden, den Zugang zum freien Internet suchen, Journalistinnen und Wissenschaftlerinnen, die sich davor schützen wollen, entdeckt zu werden, sowie Aktivist*innen und gewöhnliche Leute, die der Verfolgung durch Unternehmen zu entgehen versuchen. Bitte beweist eine Position zugunsten digitaler Privatsphäre und Internetfreiheit und erlaubt den Zugang zu xyz.com über Tor.

Bei Banken und anderen sensitiven Webseiten ist es üblich, basierend auf der Herkunft zu blockieren (z.B. neigen Banken dazu, Konten zu sperren, wenn das Land, von dem du dich verbindest, wechselt).

Wenn du dich mit keinem Onion-Dienst verbinden kannst, lies dir folgendes durch: Ich kann X.onion nicht erreichen!.

Manchmal blockieren Webseiten den Zugang über Tor, weil sie den Unterschied zwischen automatischen Zugriffen und Menschen, die Tor benutzen, nicht erkennen. Den größten Erfolg beim Aufheben der Blockaden hatten wir, wenn sich die Betroffenen direkt an die Admins einer Seite gewandt haben. Etwas in dieser Art könnte helfen:

"Hi! Habe versucht, mit Tor Browser auf eure Seite xyz.com zuzugreifen, aber musste feststellen, dass ihr Tor nicht erlaubt. Ich möchte euch anregen, diese Entscheidung zu überdenken. Tor wird von Menschen auf der ganzen Welt benutzt, um ihre Privatsphäre zu schützen und gegen Zensur zu kämpfen. Wenn ihr Tor blockiert, schließt ihr sehr wahrscheinlich Menschen aus, die unter repressiven Systemen leiden, den Zugang zum freien Internet suchen, Journalistinnen und Wissenschaftlerinnen, die sich davor schützen wollen, entdeckt zu werden, sowie Aktivist*innen und gewöhnliche Leute, die der Verfolgung durch Unternehmen zu entgehen versuchen. Bitte beweist eine Position zugunsten digitaler Privatsphäre und Internetfreiheit und erlaubt den Zugang zu xyz.com über Tor.

Bei Banken und anderen sensitiven Webseiten ist es üblich, basierend auf der Herkunft zu blockieren (z.B. neigen Banken dazu, Konten zu sperren, wenn das Land, von dem du dich verbindest, wechselt).

Wenn du dich mit keinem Onion-Dienst verbinden kannst, lies dir folgendes durch: Ich kann X.onion nicht erreichen!.

Tor Browser lässt die Verbindung immer wieder so aussehen, als käme sie von einem anderen Teil der Welt. Einige Webseiten, wie Banken und Emailanbieter, könnten dies als Zeichen eines Betrugsversuches interpretieren und sperren deshalb den Zugriff.

Die einzige Möglichkeit ist, den Anweisungen zur Wiederherstellung des Kontos zu folgen, oder die Betreiber zu kontaktieren und die Situation zu erklären.

Dieses Szenario lässt sich mit 2-Faktoren-Authentifizierung vermeiden. Diese Option ist viel sicherer als IP-basierte Beurteilung. Kontaktiere den Anbieter und frage nach 2FA.

Manchmal können JavaScript-lastige Websites funktionale Probleme mit dem Tor Browser haben. Die einfachste Korrektur ist, auf das Sicherheitssymbol (das kleine graue Schild oben rechts auf dem Bildschirm) zu klicken und dann auf "Erweiterte Sicherheitseinstellungen ..." zu klicken. Setze deine Sicherheit zu „Standard“.

Die meisten Antiviren- oder Malwareschutzprogramme erlauben dem Nutzer eine so genannte "Whitelist" zu erstellen, die bestimmte Prozesse erlaubt, welche ansonsten geblockt wären. Bitte öffne deine Antiviren- oder Malwareschutzsoftware und schaue in den Einstellungen nach einer Option für eine "Whitelist", "Allowlist", oder so was ähnliches. Schließe als nächstes bitte folgende Prozesse aus:

  • Für Windows
    • firefox.exe
    • tor.exe
    • obfs4proxy.exe (wenn du Bridges verwendest)
    • snowflake-client.exe
  • Für macOS
    • TorBrowser
    • tor.real
    • obfs4proxy (wenn du Bridges verwendest)
    • snowflake-client

Und zuletzt: Starte den Tor Browser neu. Das sollte deine Probleme beheben. Bitte beachte, dass einige Antivirenprogramme wie beispielweise Kaspersky, Tor in der Firewall blockieren können.

Einige Antivirusprogramme zeigen Warnungen beim starten des Tor Browsers. Wenn du den Tor Browser von unserer Hauptwebsite oder GetTor benutzt und überprüft hast, sind das falsche Warnungen, und du hast nichts zu befürchten. Einige Antiviusprogramme stufen Dateien als verdächtig ein, wenn sie nur bei wenigen Benutzern auf dem System vorkommen. Um sicherzustellen, dass der Tor Browser den du herunterlädst der originale ist und nicht von einem Angreifer verändert wurde, kannst du die Signatur des Tor Browsers überprüfen. Unter Umständen solltest du einige Prozesse whitelisten, damit das Antivirusprogramm nicht den Zugang zum Tor Browser verhindert.

Möglicherweise befindest du dich in einem Netzwerk, welches das Tor-Netzwerk blockiert, dann solltest du versuchen, Brücken zu benutzen. Einige Brücken sind im Tor Browser eingebaut und erfordern nur ein paar Schritte, um sie zu aktivieren. Wenn du den Tor Browser zum ersten Mal öffnest, klicke auf "Tor-Netzwerk-Einstellungen". Aktiviere im Abschnitt "Brücken" das Kontrollkästchen "Eine Brücke verwenden" und wähle die Option "Bereitgestellte Brücke auswählen". Wähle in der Dropdown-Liste die austauschbare Übertragungsart aus, die du verwenden möchtest. Wenn du die austauschbare Übertragungsart ausgewählt hast, scroll nach oben und klicke auf "Verbinden", um deine Einstellungen zu speichern.

Oder, wenn du den Tor Browser laufen hast, klicke auf "Einstellungen" (oder "Optionen" unter Windows) im Hamburger-Menü (≡) und dann auf "Tor" in der Seitenleiste. Aktiviere im Abschnitt "Brücken" das Kontrollkästchen "Eine Brücke verwenden", und wähle aus der Dropdown-Liste "Bereitgestellte Brücke auswählen" die gewünschte austauschbare Übertragungsart aus. Die Einstellungen werden automatisch gespeichert sobald der Tab geschlossen wird.

Wenn du andere Brücken brauchst, kannst du sie auf unserer Brücken-Webseite erhalten. Weitere Informationen über Brücken findest du im Tor Browser-Handbuch.

Eines der häufigsten Probleme beim Verbinden mit Tor Browser ist eine falsch konfigurierte Systemuhr. Stelle sicher, dass deine System-Uhrzeit und -Zeitzone richtig eingestellt ist. Wenn das Problem dadurch nicht behoben wird, lies die Seite zur Fehlerbehebung im Tor Browser-Handbuch.

Manchmal, nachdem du Gmail über Tor benutzt hast zeigt Google eine Popup-Benachrichtigung an, dass dein Account möglicherweise kompromittiert wurde. Das Benachrichtigungsfenster listet eine Reihe von IP-Adressen und Standorten auf der ganzen Welt auf, die kürzlich für den Zugriff auf dein Konto verwendet wurden.

Im Allgemeinen ist dies ein Fehlalarm: Google sah einen Haufen von Logins von verschiedenen Orten, als Folge der Ausführung des Dienstes über Tor, und entschied, dass es eine gute Idee sei, zu bestätigen, dass der Zugriff auf das Konto durch den rechtmäßigen Besitzer erfolgt ist.

Auch wenn dies ein Nebenprodukt der Nutzung des Dienstes über Tor sein mag, bedeutet das nicht, dass du die Warnung völlig ignorieren kannst. Es ist möglicherweise eine falsche Korrektmeldung. Es könnte aber auch nicht so sein, denn es ist möglich, dass jemand dein Google-Cookie entführt hat.

Cookie-Hijacking ist möglich, entweder durch physischen Zugang zu deinem Computer oder durch Beobachtung deines Netzwerkverkehrs. Theoretisch sollte nur der physische Zugriff dein System gefährden, da Google Mail und ähnliche Dienste das Cookie nur über eine SSL-Verbindung senden sollten. In der Praxis ist es leider viel komplexer als das.

Und wenn jemand dein Google-Cookie gestohlen hat, kann es sein, dass er sich von ungewöhnlichen Orten aus einloggt (obwohl er es natürlich auch nicht tun könnte). Die Zusammenfassung ist also, dass wenn du den Tor Browser benutzt, diese Sicherheitsmaßnahme, die Google verwendet, für dich nicht so nützlich ist, weil sie voller falscher Korrektmeldungen ist. Du musst andere Methoden verwenden, z.B. um zu sehen, ob etwas auf dem Konto seltsam aussieht, oder um die Zeitstempel der letzten Anmeldungen zu überprüfen und dich zu fragen, ob du dich zu diesen Zeiten tatsächlich eingeloggt hast.

Seit kurzem können Gmail-Benutzer 2-Faktor-Authentifizierung für ihre Konten einschalten, um eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzuzufügen.

Dies ist ein bekanntes und anhaltendes Problem; es bedeutet nicht, dass Google Tor als Spyware betrachtet.

Wenn du Tor benutzt, sendest du Anfragen über Exit-Server, die auch von tausenden anderen Nutzern geteilt werden. Tor-Benutzer sehen diese Nachricht normalerweise, wenn viele Tor-Benutzer in kurzer Zeit Google abfragen. Google interpretiert das hohe Verkehrsaufkommen von einer einzelnen IP-Adresse (den Exit-Server, den du zufällig ausgewählt hast) als jemand, der versucht, ihre Website zu "crawlen", so dass es den Verkehr von dieser IP-Adresse für kurze Zeit verlangsamt.

Du kannst versuchen einen neuen Kanal für diese Seite zu wählen um die Website von einer anderen IP-Adresse aufzurufen.

Eine alternative Erklärung ist, dass Google versucht, bestimmte Arten von Spyware oder Viren zu erkennen, die unverwechselbare Anfragen an die Google-Suche senden. Es notiert die IP-Adressen, von denen diese Anfragen empfangen werden (ohne zu wissen, dass es sich um Tor-Exit-Server handelt) und versucht, alle Verbindungen, die von diesen IP-Adressen kommen, zu warnen, dass die letzten Anfragen auf eine Infektion hindeuten.

Nach unserem Wissen tut Google nichts absichtlich, um die Nutzung von Tor zu verhindern oder zu blockieren. Die Fehlermeldung über einen infizierten Rechner sollte nach kurzer Zeit wieder verschwinden.

Leider liefern einige Seiten Captchas an Tor-Nutzerinnen aus, und wir können diese nicht von Webseiten entfernen. Am besten ist es, Kontakt zu den Eigentümerinnen der Webseite aufzunehmen und ihnen mitzuteilen, dass Captchas den Zugang zu ihren Diensten für normale Nutzer*innen behindern.

Google benutzt "Geotargeting" um festzustellen, wo in der Welt du dich befindest, dadurch erhälst du eine personalisierte Erfahrung. Dies bedeutet auch, dass deine bevorzugte Sprache verwendet wird, dies beinhaltet auch andere Suchergebnisse auf deine Anfragen.

Solltest du unbedingt Google auf Deutsch sehen willst, kannst du auf den Link klicken, der dies erlaubt. Aber wird sehen dies als ein Feature von Tor, nicht als ein Fehler --- das Internet ist nicht flach, und sieht abhängig davor, wo du dich befindest, anders aus. Dieses Feature erinnert die Menschen an diese Tatsache.

Beachte, dass Google-Such-URLs Name/Wert-Paare als Argumente nehmen und einer dieser Namen "hl" ist. Wenn du "hl" auf "en" setzt, gibt Google die Suchergebnisse auf Englisch zurück, unabhängig davon, zu welchem Google-Server du geschickt wurdest. Der geänderte Link könnte wie folgt aussehen:

https://encrypted.google.com/search?q=online%20anonymity&hl=en

Eine andere Methode ist, einfach deine Landesvorwahl für den Zugriff auf Google zu verwenden. Dies kann google.be, google.de, google.us und so weiter sein.

Niemand kann feststellen welche Webseiten du besuchst, wenn du Tor Browser verwendest. Es könnte aber sein, dass dein ISP oder Netzwerk-Admins erkennen, dass du dich mit dem Tor-Netzwerk verbindest, jedoch ohne zu erfahren, was du tust, wenn du dort bist.

Tor Browser verhindert, dass andere sehen können, welche Webseiten du besuchst. Einige Organisationen, wie z.B. dein Internetprovider (ISP), sind möglicherweise in der Lage zu erkennen, dass du Tor verwendest. Sie können aber nicht sehen, was du darüber aufgerufen hast.

DuckDuckGo ist die Standard-Suchmaschine in Tor Browser. DuckDuckGo verwendet keine Tracker und speichert keine Daten über Suchen. Erfahre mehr über die Datenschutzrichtlinie von DuckDuckGo.

Seit Tor Browser 6.0.6 haben wir die primäre Suchmaschine auf DuckDuckGo geändert. Bereits für eine Weile schon hat Disconnect, das früher im Tor Browser genutzt wurde, keinen Zugang zu den Google-Suchergebnissen. Weil Disconnect eher eine Meta-Suchmaschine ist, die zwischen verschiedenen Suchanbietern wählen lässt, lieferte es statt dessen Bing-Ergebnisse, deren Qualität unakzeptabel war. DuckDuckGo speichert, sammelt oder teilt keine Daten, die die Privatsphäre der Nutzer oder Ihre Suchanfragen betreffen und ist damit in bester Position, ihre Privatsphäre zu schützen. Die meisten anderen Suchmaschinen speichern Ihre Suchanfragen zusammen mit anderen Informationen wie Suchzeitpunkt, Ihre IP-Adresse oder die Accountdaten, mit denen sie eingeloggt sind.

Bitte besuche das DuckDuckGo Unterstützungsportal. Wenn du befürchtest, dass es einen Tor Browser-Fehler gibt, melde das bitte in unserem Issue-Tracker.

Tor Browser kennt zwei Wege, um deinen Kanal zu wechseln — "Neues Profil" und "Neuer Kanal für diese Seite". Beide Optionen befinden sich im Hamburger-Menü ("≡"). Du kannst auch im Info-Menü in der URL-Zeile einen neuen Kanal wählen oder eine neue Identität, in dem du auf das funkelnde Besensymbol rechts oben klickst.

Neue Identität

Diese Option hilft, damit zukünftiges Surfverhalten nicht mit bisherigen Aktivitäten in Verbindung gebracht werden kann.

Dabei werden alle Tabs und Fenster geschlossen und private Informationen wie Cookies und Verlauf gelöscht, und es wird für alle weiteren Verbindungen ein neuer Kanal gewählt.

Tor Browser warnt dich, dass alle Aktivitäten und Downloads gestoppt werden. Bedenke dies, bevor du auf "Neues Profil" klickst.

Tor Browser Menu

Neuer Kanal für diese Seite

Diese Option ist nützlich, wenn dein Exit-Knoten sich nicht mit der Webseite verbinden kann, oder sie nicht richtig lädt. Damit wird der aktuelle Tab oder das Fenster über einen neuen Kanal geladen.

Andere offene Tabs und Fenster von der gleichen Website werden den neuen Kanal benutzen, sobald sie neu geladen werden.

Diese Option löscht private Informationen nicht und entkoppelt auch bisherige Aktivitäten nicht und hat keinen Effekt auf andere Webseiten.

Neuer Kanal für diese Site

Tor Browser zu verwenden bedeutet nicht, ein Relay im Netzwerk zu betreiben. Das heißt, dass dein Computer nicht Verkehr für andere weiterleitet. Wenn du einen Relay betreiben willst, dann lies dir unsere Tor Relay-Anleitung durch.

Das ist ein normales Verhalten für Tor. Das erste Relay im Kanal wird Eingangswache ("entry guard") oder Wache ("guard") genannt. Dies ist ein schnelles und stabiles Relay, das für 2-3 Monate dein Eintrittsserver bleibt, um vor einem bekannten Angriff auf die Anonymität zu schützen. Alle anderen Server im Kanal wechseln bei jeder Webseite, und zusammen bieten sie vollen Schutz der Privatsphäre durch Tor. Weitere Informationen zur Funktionsweise der Schutz-Relays findest du in diesem Blogeintrag und im Papier über Einstiegs-Schutz-Server.

Im Tor Browser bekommt jede neue Domain ihren eigenen Netzwerk-Pfad. Das Entwurfs- und Umsetzungsdokument von Tor Browser erklärt die Idee dahinter ausführlicher.

Von Änderungen an den Tor-Verbindungseinstellungen wird stark abgeraten. Du bekommst den besten Schutz, den Tor bieten kann, wenn du die Routen-Auswahl auf Tor lässt. Überschreiben des Eingangs-/Ausgangsknotens kann deine Anonymität beeinträchtigen. Wenn es das Ziel ist, sich mit bestimmten Resourcen zu verbinden, die nur einem Land verfügbar sind, ist ein VPN besser geeignet als Tor. Bitte beachte, dass VPNs hinsichtlich Privatsphäre nicht die gleichen Eigenschaften haben wie Tor, aber sie helfen, Standort-basierte Restriktionen zu umgehen.

WARNUNG: Folge NICHT irgendwelchen Anleitungen, um deine "torrc" zu editieren! Dies kann einem Angreifer ermöglichen, deine Sicherheit und Anonymität durch böswillige Konfiguration deines torrc zu kompromittieren.

Tor benutzt eine Textdatei namens torrc, die Konfigurationsanweisungen enthält, wie sich Tor verhalten soll. Die Standardkonfiguration sollte für die meisten Tor-Benutzer gut funktionieren (daher die obige Warnung).

Um das torrc deines Tor Browsers zu finden, folge den unten stehenden Anweisungen für dein Betriebssystem.

Auf Windows oder Linux:

  • Das torrc ist im Tor Browser Daten-Ordner in Browser/TorBrowser/Data/Tor innerhalb deines Tor Browser-Verzeichnisses.

Auf macOS:

  • Das torrc ist im Tor Browser Daten-Ordner in ~/Library/Application Support/TorBrowser-Data/Tor.
  • Beachte, dass der Library-Ordner in neueren Versionen von macOS versteckt ist. Um im Finder zu diesem Ordner zu navigieren, wähle "Gehe zu Ordner..." im "Go"-Menü.
  • Gib dann "~/Library/Application Support/" im Fenster ein und klick Go.

Schließe den Tor Browser bevor du torrc bearbeitest, sonst kann Tor Browser deine Änderungen löschen. Einige Optionen haben keine Wirkung, da der Tor Browser sie mit Kommandozeilenoptionen überschreibt, wenn er Tor startet.

Wirf einen Blick auf die Beispiel-torrc-Datei für Hinweise zu üblichen Konfigurationen. Für andere Konfigurationsoptionen, die du benutzen kannst, schau dir das Tor Handbuch an. Denk daran, dass alle Zeilen, die mit # beginnen, in der torrc als Kommentare behandelt werden und keinen Effekt auf Tor's Konfiguration haben.

Es ist stark davon abzuraten, neue Add-Ons im Tor Browser zu installieren, weil diese Ihre Privatsphäre und Sicherheit gefärden können.

Die Installation neuer Add-ons kann den Tor Browser auf unvorhergesehene Weise beeinflussen und möglicherweise deinen Tor Browser Fingerabdruck einzigartig machen. Wenn deine Kopie des Tor Browser einen eindeutigen Fingerabdruck hat, können deine Surfaktivitäten deanonymisiert und verfolgt werden, obwohl du Tor Browser benutzt.

Grundsätzlich erzeugen die Einstellungen und Funktionen jedes Browsers einen so genannten "Browser Fingerabdruck". Die meisten Browser erzeugen unbeabsichtigt einen einzigartigen Fingerabdruck für jeden Benutzer, der über das Internet verfolgt werden kann. Tor Browser ist speziell dafür entwickelt wurden, um einen annähernd identischen (Wir sind nicht perfekt!) Fingerabdruck für alle Nutzer herzustellen. Das bedeutet, dass jeder Tor Browser-Benutzer wie jeder andere Tor Browser-Benutzer aussieht, was es schwierig macht, jeden einzelnen Benutzer zu verfolgen.

Es besteht auch eine gute Chance, dass eine neue Erweiterung die Angriffsfläche des Tor Browser vergrößert. Dies könnte es ermöglichen, sensible Daten preiszugeben oder einem Angreifer erlauben, den Tor Browser zu infizieren. Die Erweiterung selbst könnte sogar böswillig entworfen worden sein, um dich auszuspionieren.

Im Tor Browser werden bereits zwei Add-Ons mitgeliefert — HTTPS Everywhere und NoScript — weitere Add-Ons hinzuzufügen könnte Sie deanonymisieren.

Willst du mehr über Browser-Fingerprinting wissen? Hier ist ein Artikel auf dem Tor Blog über all das.

Flash ist in Tor Browser ausgeschaltet und wir empfehlen dir es nicht anzuschalten. Wir denken, es ist nicht sicher, Flash in irgendeinem Browser zu verwenden - es ist wirklich unsichere Software, die schnell deine Sicherheit oder deine Privatsphäre verletzen kann. Unter Umständen kann dir sogar Malware untergeschoben werden. Glücklicherweise setzen viele Webseiten und Geräte, sowie Browser, heute kaum noch Flash ein, oder unterstützen dies in der Zukunft nicht mehr.

If you're using Tor Browser, you can set your proxy's address, port, and authentication information in the Network Settings.

If you're using Tor another way, you can set the proxy information in your torrc file. Check out the HTTPSProxy config option in the manual page. If your proxy requires authentication, see the HTTPSProxyAuthenticator option. Example with authentication:

  HTTPSProxy 10.0.0.1:8080
  HTTPSProxyAuthenticator myusername:mypass

We only support Basic auth currently, but if you need NTLM authentication, you may find this post in the archives useful.

For using a SOCKS proxy, see the Socks4Proxy, Socks5Proxy, and related torrc options in the manual page. Using a SOCKS 5 proxy with authentication might look like this:

  Socks5Proxy 10.0.0.1:1080
  Socks5ProxyUsername myuser
  Socks5ProxyPassword mypass

Falls dein Proxy es nur erlaubt sich mit bestimmten Punkten zu verbinden, schau dir den Eintrag über Clients mit Firewall an, um zu lernen, wie du beschränkst, auf welche Anschlüsse deine Tor-Installation versuchen wird zuzugreifen.

Wenn deine Firewall Ports blockiert, dann kannst du Tor sagen, dass es diese Ports nur benutzen soll, wenn du deinen Tor Browser startest. Oder du kannst die Ports, die deine Firewall zulässt, hinzufügen, indem du "FascistFirewall 1" zu deiner torrc-Konfigurationsdatei hinzufügst. Standardmäßig geht Tor bei dieser Einstellung davon aus, dass deine Firewall nur Port 80 und 443 (HTTP bzw. HTTPS) zulässt. Du kannst einen anderen Satz von Ports mit der Torrc-Option FirewallPorts auswählen. Wenn du deine Kontrollen feiner abstimmen willst, kannst du auch die ReachableAddresses-Konfigurationsoptionen verwenden, z. B.:

ReachableDirAddresses *:80
ReachableORAddresses *:443

Siehe Häufig gestellte Fragen zu HTTPS Everywhere. Wenn du befürchtest, dass es einen Tor Browser-Fehler gibt, melde das bitte in unserem Issue-Tracker.

By default, your Tor client only listens for applications that connect from localhost. Connections from other computers are refused. If you want to torify applications on different computers than the Tor client, you should edit your torrc to define SocksListenAddress 0.0.0.0 and then restart (or hup) Tor. If you want to get more advanced, you can configure your Tor client on a firewall to bind to your internal IP but not your external IP.

Yes. Tor can be configured as a client or a relay on another machine, and allow other machines to be able to connect to it for anonymity. This is most useful in an environment where many computers want a gateway of anonymity to the rest of the world. However, be forewarned that with this configuration, anyone within your private network (existing between you and the Tor client/relay) can see what traffic you are sending in clear text. The anonymity doesn't start until you get to the Tor relay. Because of this, if you are the controller of your domain and you know everything's locked down, you will be OK, but this configuration may not be suitable for large private networks where security is key all around.

Configuration is simple, editing your torrc file's SocksListenAddress according to the following examples:

SocksListenAddress 127.0.0.1
SocksListenAddress 192.168.x.x:9100
SocksListenAddress 0.0.0.0:9100

You can state multiple listen addresses, in the case that you are part of several networks or subnets.

SocksListenAddress 192.168.x.x:9100 #eth0
SocksListenAddress 10.x.x.x:9100 #eth1

After this, your clients on their respective networks/subnets would specify a socks proxy with the address and port you specified SocksListenAddress to be. Please note that the SocksPort configuration option gives the port ONLY for localhost (127.0.0.1). When setting up your SocksListenAddress(es), you need to give the port with the address, as shown above. If you are interested in forcing all outgoing data through the central Tor client/relay, instead of the server only being an optional proxy, you may find the program iptables (for *nix) useful.

NoScript erlaubt JavaScript standardmäßig in Tor Browser, denn viele Webseiten funktionieren ohne JavaScript nicht. Die meisten Benutzer würden Tor ganz aufgeben, wenn wir JavaScript standardmäßig deaktiviert hätten, weil es ihnen so viele Probleme bereiten würde. Letztendlich wollen wir den Tor Browser so sicher wie möglich machen und ihn gleichzeitig für die Mehrheit der Menschen nutzbar machen, das heißt also vorerst, JavaScript standardmäßig aktiviert zu lassen.

Für Nutzer, die JavaScript standardmäßig auf allen HTTP-Seiten deaktiviert haben wollen, empfehlen wir, die "Sicherheitsstufe" in den Einstellungen deines Tor Browsers zu ändern. Dies kannst du tun, indem du auf das Sicherheitssymbol (das kleine graue Schild oben rechts auf dem Bildschirm) klickst und dann "Erweiterte Sicherheitseinstellungen ..." anklickst. Die "Standard"-Einstellung erlaubt JavaScript, aber die " Sicherer"- und "Am sichersten"-Einstellungen blockieren beide JavaScript auf HTTP-Seiten.

Siehe Häufig gestellte Fragen zu NoScript. Wenn du das für einen Fehler in Tor Browser hältst, erstelle bitte einen Bericht in unserer Fehler-Datenbank.